Die Erde ist ein wunderbarer Ort. Insbesondere die Natur. Sie reguliert ihre Probleme selbst. Alles kommt wieder ins Gleichgewicht. Perfekter Bauherr eben.
Anders ist dass wenn Menschen Systeme „erschaffen“. Die Systeme produzieren unangenehme und vermehrt unerwünschte Outputs. Sogenannte Probleme. Was macht der Mensch mit diesen Problemen? Er entledigt sich diesen Dingen auf mehr oder weniger geschickter Art und Weise.
Nehmen wir mal die Atomkraft. Es ist eine umweltfreundliche Technologie. Zumindest wenn die Brennstäbe noch in Betrieb sind. Danach werden sie zu höchst problematischen „Buh-Stäben“. Sie müssen entsorgt werden. Doch wohin mit den munter weiter strahlenden Dingen für die nächsten tausend Jahre? Am besten weit weg. In einen Salzstollen tief in der Erde. Ob dieser so lange dem Zeug standhält und nichts raus lässt weiß man dann wenn es so weit ist. Hoffen wir das die Stäbe vorzeitig die Lust am brennen verlieren, weil keiner sie mag.
Die Liste solcher Beispiele ist lang: Die Industrie produziert neben Produkten auch kaputte Menschen wegen einseitiger Belastung. Diese Problemfälle werden dann aussortiert und den Vorruhestand geschickt. Der Steuerzahler übernimmt ab sofort das Problem.
Der Scheidungsrichter entsorgt die Probleme einer normalen Ehe ins Single-Dasein. Die Reichen entsorgen das Systemproblem namens „Arme-Schlucker“, indem sie barrierereiche eigene Kreise bilden, in die keiner von ihnen eindringen kann. Und was macht eine Gesellschaft mit kriminellen hiergeborenen Migranten? Sie exportiert das Problem in das „Heimatland“ der Person. Was diese damit zu tun hat, bleibt weiterhin offen. Zumal diese Person hier und nirgendwo anders kriminell geworden ist.
Zum Schluss haben wir die Politik. Dessen Akteure sind wahre Meister der Problemexporte. Wenn etwas unliebsames angegangen werden muss, dann sitzt man das Problem einfach bis in die nächste Legislaturperiode aus. Die Kommenden sollen sich doch bitte darum kümmern.
Doch genug der Beispiele. Kommen wir zum Resultat. Jedes von Menschenhand geschaffene System schreit nach einer beruhigenden Erkenntnis: Was der Mensch auch tut, es ist niemals perfekt. Das letzte fehlende Stück schreit immer nach dem Schöpfer!
